Die Karlsbrücke ist wohl die berühmteste Sehenswürdigkeit in Prag. Man war nicht wirklich in Prag, wenn man diese nicht mindestens einmal überquert hat.
Sie überspannt mit ihren historischen Bögen die Moldau und verbindet die Altstadt mit der Kleinseite.
Im Jahre 1357 wurde im Auftrag Karl IV mit dem
Bau der 520m langen Brücke begonnen.
Seit dem 17. Jahrhundert platzierten die bedeutesten Bildhauer Böhmens 30 Skulpturen auf der ihr, die bekannteste ist die des heiligen Nepomuks relativ in der Mitte.
Zu beiden Seiten flankieren Türme die Zugänge der Karlsbrücke, Staroměstská věž auf der Seite der Altstadt und der Malostranská věž auf der Kleinseite.
Diese sind je nach Jahreszeit zu besteigen und gewähren einen tollen Blick über Prag und die Moldau.
Besonders im Sommer ist die Brücke ein wahrer Besuchermagnet und es tummeln sich zigtausend Menschen auf ihr.
Unzählige Souvenirverkäufer, Künstler, Musiker und Portraitzeichner verleihen der Karlsbrücke dann das Flair eines großen Marktes.
Beim Überqueren genießt man den wunderbaren Panoramablick hinauf zur
Prager Burg mit dem beeidruckenden St. Veits Dom.
Im letzten Jahr wurde und wird die Brücke recht umfangreich renoviert.
Durch das Verlegen von neuem
Kopfsteinpflaster kann es schnell etwas eng werden.
Dennoch ist der Blick über die Moldau eines der schönsten Erlebnisse in Prag.
letzte Aktualisierung: Juni 2010
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