Marais gilt oft als das schönste Viertel von Paris.
Der Modernisierungstrend ging viele Jahre an diesem
Stadtteil vorbei und so gleicht es den Vorstellungen,
die man von Paris aus alten Büchern, Märchen oder alten
stilistischen Filmen hat, am ehesten.
Zwischen dem Place de la République, dem
Place de la Bastille und der
Seine sind die Straßen eng,
die Gebäude romantisch verspielt und teilweise
etwas krum. Keine großen Kaufhäuser, dafür zahllose
kleine teils sehr exquisite Geschäfte reihen sich
aneinander.
Viele junge Designer und Labels haben hier ihr
Zuhause gefunden und laden zum
Schaufensterbummel ein.
Lyssi´s Tipp:
Am besten eine große Entdeckungsrunde vom Place de la Bastille über das
Hotel de Ville. bis hin zum Viertel Oberkampf drehen und verzaubern lassen!
Außerdem findet man viele kleine Galerien und
Museen wie z.b. das Musée National Picasso.
In jedem Gässchen gibt es neue Dinge zu entdecken.
Ebenso entgeht man hier dem Trubel der Tagestouristen
und lernt ein wenige das wirkliche Paris kennen.
Ebenfalls zu Marais gehört das jüdische Viertel.
Mehr als die Hälfte aller jüdischen Franzosen leben
hier auf engem Raum. So findet man allerhand Geschäfte
und Restaurants mit jüdischen Spezialitäten und
Orientalischem Einfluss. Das
L'as du Fallafel gehört zu den bekanntesten Imbiss-Läden in ganz Paris. So erfüllt die kleinen meist
autofreien Gassen ein ganz besonderer Charme.
Lyssi´s Tipp:
Im jüdischen Viertel und damit in einem Großteil von Marais gilt der Sonntag aufgrund der überwiegenden Konfession nicht als Ruhetag – sprich die meisten Geschäfte haben im Gegensatz zum restlichen Paris geöffnet und die verträumten Gassen sind mit ungeahntem Leben erfüllt.
Das Viertel ist mit den meisten
Metrolinien
erreichbar z.B. Linie 1, 8 oder 11.
letzte Aktualisierung:
September 2010
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