Vom Trendviertel nach China und Italien in 5 Minuten – die Viertel in New York
In Manhattan gibt es einige sehr interessante und außergewöhnlich Viertel wie z.B. Chinatown oder SoHo. In
Coney Island befindet sich außerdem noch das russische Viertel Brighton Beach. Die Viertel entstanden zum Teil während der großen Einwanderungswellen als Enklaven der unterschiedlichen Bevölkerungsströme, die sich dann meist innerhalb weniger Blocks ansiedelten und sich durch Auslebung ihrer Kultur stark abgekapselt haben. Andere sind stark von ihrer früheren wirtschaftlichen Ausrichtung geprägt wie z.B. Tribeca. Auf geht’s zu einer kleinen Weltreise innerhalb von New York.
Chinatown:
Mit über 300000 Einwohnern ist
Chinatown die größte Ansiedlung
von Chinesen außerhalb Asiens.
Südlich der Canal Street spricht
nicht mal jeder zweite überhaupt
Englisch und an den Häusern
befinden sich fast ausschließlich
chinesische Schriftzeichen.
Es spielt asiatische Musik und es
gibt traditionelle Umzüge und Feste.
Viele New Yorker kommen hier her
um günstig zu essen und in den
Fenstern der Restaurants und
Supermärkten hängen asiatische
Spezialitäten.
Little Italy:
Nördlich der Canal Street in der Mullberry-Street
und in der Grand-Street leben heute noch ca. 5000
Italiener. Gutes und preis-werteres Essen zieht die
New Yorker hier her.
Jedes Jahr am 19. September findet das 10 tägige
Festa di San Gennaro mit Musik und Umzügen statt.
Robort De Niro ist hier aufgewachsen.
SoHo:
Der Name ist die Abkürzung für South of
Houston Street und beschreibtgleichzeitig
die Lage des hippen Szeneviertels.
In den nach gusseisener Architektur
erbauten sogenannten Cast-Iron Buildings
finden sich viele Ateliers und Loftwohnungen.
Die Fassaden der
Gebäude besteht aus kunst-
voll verzierten Metallteilen.
Teure bis sehr teure Geschäfte und Marken
bieten ihre Produkte an und die Mietpreise
gehören zu den höchsten in ganz New York.
Viele Künstler und Individualisten sind
daher schon weggezogen.
Sonntags wird der
Broadway oft abgesperrt und
es findet ein Straßenmarkt mit vielen
Imbiss- und Kunstständen statt.
Tribeca:
Dies ist die Abkürzung für Triangle
Below Canal Street. Das ehemalige
Industrieviertel beherbergt heute
viele Galerien, Bars und Restaurants.
Die alten Fabrikgebäude werden
immer weiter renoviert und bieten
hinter ihren Gussfassaden teure
Loftwohnungen.
Es gibt hier tatsächlich noch Kopf-
steinpflasterstraßen und jedes Jahr
im Sommer findet das Tribeca
Film Festival statt.
Greenwich Village:
Das Viertel liegt nördlich der Houston
Street und südlich der 14th Street und
ist ein angesagtes Künstler und Szene-
viertel mit vielen Bars, Restaurants und
Geschäften.
In den tollen historischen Gebäuden
befinden sich außerdem viele exklusive
Wohnungen mit den typischen tollen Ein-
gängen und den winzigen Gärten davor.
Außerdem bildet das Viertel mit Chelsea
das Schwulen – u. Lesbenzentrum der
Stadt. Besonders um die berühmte
Christopher Street finden sich viele
derartige Geschäfte.
Im Christopher Street Park kann man
sich mit dem Denkmal Gay Liberation
von George Segal fotografieren.
Hier hat auch der Christopher Street
Day, der mittlerweile in weiten Teilen
der Welt gefeiert wird, seinen Ursprung.
Chelsea:
Läuft man von dem großen Vergnügungs-ressort
„Chelsea Pier“ in die Stadt hinein, durchquert man
bis zum
Broadway das Viertel Chelsea.
Es ist das Schwulen- u. Lesbenzentrum der Stadt und
Heimat vieler Bekleidungsgeschäfte. Hier kann man
um einiges günstiger einkaufen als z.B. in SoHo
oder gar in Midtown. Mit ein wenig handeln erzielt man
Bestpreise für Markenklamotten.
Lyssi´s Tipp:
Sehr nette und ausgeflippte Bedienung fand Lyssi
z.B. im
Unlimited Jeans auf der 23th Street. Für gerade mal60 $
gab es 2 Wranglerjeans inkl. Restauranttipp für
das Mittagessen und ein netten Plausch über das
Leben in New York.
Auch viele Galerien ziehen mittlerweile aus dem
extrem teuren SoHo in die Lofts in Chelsea.
letzte Aktulalisierung: März 2011
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